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Marie-Elisabeth Hecker Zurück
Wer Marie-Elisabeth Hecker live im Konzert erlebt, könnte leicht auf die Idee kommen, sie sei mit ihrem Instrument im Arm geboren worden. Denn beim Cello spielen verströmt die hoch aufgeschossene junge Frau mit den feinen Gliedmaßen eine geradezu traumwandlerische Selbstverständlichkeit - und zwar nicht nur, weil sie gern mit geschlossenen Augen spielt. Alles, was sie mit dem Bogen und mit der linken Hand tut, überhaupt ihre ganze Körpersprache und die Bühnenpräsenz, wirkt vollkommen natürlich, als könne es gar nicht anders sein, und als würde sie es schon seit Ewigkeiten machen. Und zwar mit der ihr eigenen, ganz natürlichen und deshalb umso stärkeren Intensität des Ausdrucks: "Herzzerreißend traurig und traumwandlerisch schön", wie es die ZEIT im Jahr 2006 formulierte.
Marie-Elisabeth Hecker, Jahrgang 1987, hat in der Tat schon früh angefangen, Musik zu lieben und zu spielen: Bereits mit vier Jahren wusste sie, dass das Cello ihr Lieblingsinstrument ist. Im geräumigen elterlichen Pfarrhaus konnte sie - wie ihre vier älteren und drei jüngeren Geschwister - ihr Instrument üben und in wechselnden familiären Kammermusikbesetzungen das
Zusammenspiel erproben. Die Musik lag also in der Luft, im sächsischen Zwickau, wo auch Robert Schumann das Licht der Welt erblickt hat.
Seit ihrem fünften Lebensjahr besuchte Marie-Elisabeth Hecker den Cellounterricht, vor allem bei Peter Bruns. Mit zwölf gewann sie zum ersten Mal den Wettbewerb "Jugend Musiziert": Der erste von vielen bedeutenden Preisen, die die hochbegabte Cellistin im weiteren Verlauf ihrer steilen Karriere sammeln sollte. Zu wichtigen Auszeichnungen gehörte der Sonderpreis beim Dotzauer-Wettbewerb 2001, der ihr auch das Studium an der Dresdner Musikhochschule "Carl Maria von Weber" ermöglichte, und der Award des Borletti-Buitoni Trusts 2009.
Den internationalen Durchbruch bescherte ihr bereits der sensationelle Erfolg beim Rostropowitsch-Wettbewerb in Paris im November 2005: Dort gewann sie, erstmals in der Geschichte des bedeutenden Cellowettbewerbs, sowohl den ersten Preis als auch zwei Sonderpreise. Seit diesem Durchbruch bei der weltweit beachteten, vom Fernsehsender arte dokumentierten Veranstaltung, gehört Marie-Elisabeth Hecker zu den gefragtesten Solisten und Kammermusikern der jungen Generation.
Die sächsische Cellistin, die sich bei Heinrich Schiff und in Meisterkursen bei Anner Bylsma, Frans Helmerson, Bernard Greenhouse, Gary Hoffman und Steven Isserlis weiter gebildet hat, war bereits bei vielen renommierten Orchestern zu Gast.
Zu den bisherigen Höhepunkten ihrer Karriere gehören etwa Konzerte mit dem Mahler Chamber Orchestra und Emmanuel Krivine, dem Philharmonia Orchestra mit Alexander Shelley, den Münchner Philharmonikern mit Christian Thielemann, der Kremerata Baltica mit Gidon Kremer, dem Gewandhaus-Orchester mit Gérard Korsten, dem BBC Symphony Orchestra mit Jirí Belohlávek, dem Netherlands Philharmonic Orchestra mit Yakov Kreizberg, Royal Flemish Philharmonic mit Phillipe Herreweghe, den Wiener Symphonikern mit Fabio Luisi, den Dresdner Philharmonikern mit Dimitri Kitajenko, dem Mariinsky Orchestra mit Valery Gergiev, dem Deutschen Sinfonie Orchester Berlin mit Alan Buribayev, der Staatskapelle Berlin mit Daniel Barenboim, dem Orchestre de Paris mit Marek Janowski, der Filharmonica della Scala und Daniel Harding, dem Israel Philharmonic Orchestra und Kent Nagano, dem Orchestre National de France und Marc Albrecht und dem Orchestre Philharmonique Luxembourg und Jukka-Pekka Saraste.
Solorezitale insbesondere mit ihrem Ehemann und Pianisten Martin Helmchen haben die junge Musikerin auf zahlreiche wichtige Konzertpodien zwischen Amsterdam, Baden-Baden, Barcelona, Florenz, London, Madrid, München, Paris, Vancouver, Verbier und Luzern geführt, auf denen sie ihr breit gefächertes Repertoire von den Bach-Suiten über romantische Werke bis zur Musik der Gegenwart präsentiert.
Mit ihrem Luigi-Bajoni-Cello von 1864 gibt Marie-Elisabeth Hecker in der aktuellen Saison unter anderem ihr Debüt mit dem Orchestra della Toscana und David Afkam, mit dem Orchestre National de Belgique und Stefan Blunier, mit dem Orchestre de Chambre de Lausanne und Christian Zacharias und dem Musikkollegium Winterthur und Mario Venzago als auch ihre Rezitaldebüts in der Carnegie Hall New York und ihr Japan Debüt mit dem Royal Flemish Philharmonic mit Edo de Waart. Ausserdem spielt sie Kammermusikkonzerte im Klaviertrio mit Martin Helmchen und Christian Tetzlaff sowie im Klavierquartett mit Louis Lortie, Alina Ibragimova und Nils Mönkemeyer.
Marie-Elisabeth Hecker ist seit der Spielzeit 2009/2010 Künstlerin der Reihe "Junge Wilde" des KONZERTHAUS DORTMUND.
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