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Gwendolyn Masin Zurück
Gwendolyn Masin entstammt einer traditionsreichen Musikerfamilie aus Mittel- und Osteuropa. Die in Amsterdam geborene Violinistin begann ihre musikalische Ausbildung, inspiriert durch ihre Großmutter, im Alter von drei Jahren am Klavier. Mit fünf Jahren griff sie zur Violine, besuchte die Klasse von Coosje Wijzenbeek und gab noch in ihrem ersten Unterrichtsjahr ihr öffentliches Debüt an der Franz-Liszt-Akademie in Budapest. Als Gwendolyn sechs Jahre alt war, zog ihre Familie nach Kapstadt, wo die junge Geigerin den Unterricht bei ihrer ungarischen Mutter, Maria Kelemen, fortsetzte. Im folgenden Jahr erhielt sie als bis dahin jüngste Geigerin in Südafrika ein „Grade 5”-Diplom mit Auszeichnung.

Mit 10 Jahren ließ sich Gwendolyn mit ihrer Familie in Dublin nieder, wo sie an der Hochschule für Musik und Theater (Conservatory of Music and Drama) am Institut für Technologie aufgenommen wurde. Dort besuchte sie bis 1996 die Klasse ihres Vaters Ronald Masin. Ihr Debüt vor irischem Publikum gab Gwendolyn im Alter von 11 Jahren anlässlich eines Konzertvortrags in der National Concert Hall in Dublin und trat noch im gleichen Jahr live in der „Late Late Show” auf. Seitdem war sie regelmäßig Gast bei Fernseh- und Radioproduktionen in verschiedenen Ländern.

Zwischen 1990 und 1996 erhielt Gwendolyn Masin zusätzlich Unterricht von Professor Herman Krebbers in Amsterdam. Im August 1996 begann sie, gefördert durch ein Schweizer Bundesstipendium, ihr Musikstudium in der Meisterklasse von Professor Igor Ozim an der Universität der Künste in Bern und schloss dieses im Juli 2000 mit der Reifeprüfung ab. Ein Jahr zuvor erhielt sie ihr Lehrdiplom in Großbritannien (Licentiate of the Royal Schools of Music). Im Jahr 2000 begann Gwendolyn Masin mit einem postgradualen Studium bei Professor Ana Chumachenco an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich. 2002 setzte sie den Unterricht am gleichen Institut in der Klasse von Professor Zakhar Bron fort. Ihr Aufbaustudium schloss sie im November 2006 an der Musikhochschule Lübeck bei Professor Shmuel Ashkenasi mit Bestnote ab.

Gwendolyn Masin ist erste Preisträgerin der südafrikanischen „Violin Days”. Daneben erhielt sie mehrere irische „Feis Ceoil”-Auszeichnungen, war Finalistin des Violinwettbewerbs „Baroness Jordens” in Den Haag und erhielt als niederländische Vertreterin bei den „Global Stipends Awards” den internationalen Musikpreis „International Music Award“. Unter Gwendolyn Masins Auszeichnungen befinden sich ferner das Stipendium des britischen „Associated Board of Music“, der Titel „Junge Solistin des Jahres“ (Schweiz), das Elsy-Meyer-Stipendium (Schweiz) und der Preis des Freundeskreises der Hochschule für Musik und Theater in Zürich. Die Geigerin wurde in Anerkennung ihrer Leistungen als „The Outstanding Young Persons of Switzerland“ nominiert und von der Schweizer Gesellschaft zur Förderung der darbietenden Künste für vorbildliche Auftritte unterstützt. Seit 1996 wird Gwendolyn Masin auch vom irischen Kunstrat (Arts Council of Ireland) bei verschiedenen Projekten gefördert.

Sie erhielt bei ihren zahlreichen Auftritten in Europa und Südafrika viel Beifall und trat als Solistin mit Orchestern wie dem Staatlichen Sinfonieorchester St. Petersburg, dem Berner Symphonie-Orchester, dem Musica-Viva-Kammerorchester (Moskau), dem Nationalen Sinfonieorchester sowie dem Konzertorchester des staatlichen irischen Rundfunks und Fernsehens, mit dem sie an Liveübertragungen der Sender Lyric FM und Classic FM teilnahm, dem Savaria-Orchester Ungarn, dem Hibernian-Orchester, dem Orchester I Suoni Bianchi, mit dem sie an Liveübertragungen des Senders Lyric FM teilnahm und dem Young European Strings-Kammerorchester auf.

Gwendolyn Masin ist Gast bei zahlreichen Festivals, darunter dem West-Cork-Kammermusikfestival (Irland), Prussia Cove (Großbritannien), dem Internationaal Kamermuziekfestival Schiermonnikoog (Niederlande), dem Festival Internazionale della Musica Linari (Italien), Encuentro Santander (Spanien) und dem Ars Longa-Festival (Russland).

Sie hat mit unterschiedlichen Musikern wie Alexander Baillie, Julia Bartha, Norbert Brainin, Isabel Charisius, Finghin Collins, Roger Chase, Peter Frankl, János Fürst, Franco Gulli, Yuzuko Horigome, Robert Kulek, Aleksandar Madzar, Siegmund Nissel, Martti Rousi, Alexander Rudin, György Sebök, Gerhard Schulz, Maria Tipo und Maxim Vengerov sowie dem Schauspieler Hanns Zischler konzertiert und zusammengearbeitet.

Da sich Gwendolyn Masin stark für zeitgenössische Musik engagiert, hat sie zahlreiche Kompositionen uraufgeführt, von denen ihr einige gewidmet sind. Hierzu zählen Werke von Don Li, Urs Peter Schneider, Eric Sweeney und John Buckley, der derzeit sein erstes Violinkonzert für sie vollendet.

Die Violinistin hat Aufnahmen bei Tonus-Music Records zu verzeichnen und war Solistin des von Don Li komponierten Soundtracks für Frantiček Klossners Film „Ortung“, der 2004 in der Schweiz aufgeführt wurde.

Daneben ist Gwendolyn Masin Gründerin und künstlerische Leiterin der interdisziplinären Reihe „In Search of Lost Time” (Auf der Suche nach der verlorenen Zeit) und des „Gaia Kammermusikfestivals“. Erstere ist eine internationale Plattform für klassische und experimentelle Kunstformen, die 2004 zum ersten Mal stattfand. Das Gaia Kammermusikfestival besteht seit 2006 und findet jährlich in Hohenstaufen bei Stuttgart statt, wo sich herausragende Musiker zu einem langen Konzertwochenende zusammenfinden.
2007 wurde Gwendolyn Masin zur künstlerischen Leiterin des Carrick Water Music Festival ernannt, das in Irland, im County Leitrim stattfindet und von international bekannten Musikern aus den Sparten Klassik, Jazz und Weltmusik gestaltet wird.

Bereits als Teenager sammelte Gwendolyn Masin Lehrerfahrung – ihr Buch über Violinpädagogik mit dem Titel „Michaela’s Music House” wird 2008 in ganz Europa erhältlich sein. „Michaela’s Music House” wurde vom Verband der Streicherlehrer in Europa (European String Teachers Association) anerkannt und erhielt außerordentliche Empfehlungen unter anderem von Anne-Sophie Mutter, Yefim Bronfman, Maria Kliegel und David Zinman.

Gwendolyn Masin hat sich der Erforschung und Anwendung von Lehrmethoden verschrieben und gibt Meisterkurse für Geige und Kammermusik in Irland, Italien, Ungarn und der Schweiz.

Gwendolyn Masin spielt auf einer florentinischen Violine, die 1761 von Lorenzo Carcassi gebaut wurde.

http://www.gwendolynmasin.com
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