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Tabea Zimmermann Zurück
Tabea Zimmermann gehört seit langem zu den beliebtesten und renommiertesten Musikern unserer Zeit. Ihre charismatische Persönlichkeit, ihr tiefes musikalisches Verständnis und ihr natürliches Spiel werden von ihren Zuhörern und ihren musikalischen Partnern gleichermaßen geschätzt. Dass sie heute als weltweit führende Bratschistin gilt, gründet nicht nur in ihrer außergewöhnlichen Begabung, sondern ebenso in der frühen und intensiven Förderung durch ihre Eltern, der umfassenden Ausbildung durch exzellente Lehrer und dem unermüdlichen Enthusiasmus, mit dem sie ihr Verständnis der Werke und ihre Liebe zur Musik an ihr Publikum vermittelt.

In letzter Zeit hat Tabea Zimmermann als Artist in Residence unter anderem in Weimar, Luxemburg und Hamburg ihrem Publikum die ganze Bandbreite des Repertoires für Bratsche zugänglich gemacht. Dass die Berliner Philharmoniker mit ihr gemeinsam das Abschlusskonzert ihrer Residency in Hamburg bestritten, mag ihren Stellenwert als Solistin belegen, die regelmäßig mit den international wichtigsten Orchestern konzertiert. So ist sie in der Saison 2010/2011 gemeinsam mit dem London Symphony Orchestra am Gewandhaus Leipzig und in der Berliner Philharmonie aufgetreten, und wird bei der Tschechischen Philharmonie zu Gast sein. Den Saisonauftakt bildeten zwei Konzerte bei den Salzburger Festspielen, bei denen sie im Sommer 2011 mit der Camerata Salzburg unter der Leitung von Kent Nagano erneut zu Gast sein wird. Als regelmäßiger Gast der Londoner Wigmore Hall wird sie auch zum 110. Geburtstag am 1. Juni 2011 in dem weltberühmten Kammermusiksaal zu hören sein.

Einen Schwerpunkt ihrer kammermusikalischen Arbeit bildet für Tabea Zimmermann weiterhin das Arcanto Quartett mit den Geigern Antje Weithaas und Daniel Sepec und dem Cellisten Jean-Guihen Queyras. Seit ihrem Debütkonzert in Juni 2004 waren die Musiker unter anderem im Théâtre du Châtelet Paris, beim Rheingau Musik Festival, den Festivals in Edinburgh und Montreux sowie in der Wigmore Hall London, der Philharmonie Köln, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Konzerthaus Wien, der Tonhalle Zürich, der Berliner Philharmonie und im Auditorio Nacional de Musica Madrid zu hören. Auf den Erfolg ihrer ersten beiden CDs mit Werken von Bartók und Brahms erschien kürzlich die Veröffentlichung einer dritten CD-Aufnahme für das Label Harmonia Mundi mit Quartetten von Ravel, Dutilleux und Debussy. Nachdem das Quartett 2008 in Israel und 2009 in Japan zu Gast war, stellte es sich im Oktober 2010 mit großem Erfolg dem nordamerikanischen Publikum vor; Stationen waren unter anderem die Carnegie Hall und die Vancouver Recital Society.

Tabea Zimmermann hat das Interesse vieler zeitgenössischer Komponisten für die Bratsche geweckt und zahlreiche neue Werke in das Konzert- und Kammermusikrepertoire eingeführt. Im April 1994 spielte sie mit großem Erfolg die Uraufführung der eigens für sie komponierten Sonate für Viola solo von György Ligeti. Auch die Erstaufführungen dieses Werks in London, Paris, Jerusalem, Amsterdam und Japan fanden euphorischen Anklang bei Publikum und Presse. Weiterhin brachte sie Heinz Holligers Recicanto für Viola und Orchester, das Bratschenkonzert Nr. 2 Über die Linie IV von Wolfgang Rihm, Monh von Georges Lentz, Notte di pasqua von Frank Michael Beyer und, gemeinsam mit Antoine Tamestit, das Doppelkonzert von Bruno Mantovani zur Uraufführung.

Nach dem Erfolg ihrer 2009 bei myrios classics erschienen Solo-CD mit Werken von Reger und Bach, für das sie im Oktober 2010 mit einem Echo Klassik als Instrumentalistin des Jahres ausgezeichnet wurde, brachte das Label im September 2010 ihr mit dem Pianisten Kirill Gerstein eingespieltes Album mit Sonaten von Johannes Brahms, Henri Vieuxtemps und Rebecca Clarke heraus. Insgesamt dokumentieren über 30 CDs, die unter anderem bei EMI, Teldec und Deutsche Grammophon erschienen sind, Tabea Zimmermanns musikalisches Schaffen. Bei Ars Musici liegt eine Aufnahme des Konzertes im Beethoven-Haus Bonn vor, bei dem sie, begleitet von Hartmut Höll, auf Beethovens eigener Bratsche spielt. Ihre jüngsten Konzert-Veröffentlichungen sind eine Live-Einspielung von Berlioz’ Harold en Italie mit dem London Symphony Orchestra unter der Leitung von Sir Colin Davis sowie eine Aufnahme von Blochs Suite für Viola und Orchester mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Steven Sloane.

Für ihr künstlerisches Wirken ist Tabea Zimmermann sowohl in Deutschland als auch im Ausland mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem Frankfurter Musikpreis, dem Hessischen Kulturpreis, dem Rheingau Musikpreis, dem Internationalen Preis der Accademia Musicale Chigiana in Siena und dem Paul-Hindemith-Preis der Stadt Hanau.

Tabea Zimmermann erhielt im Alter von drei Jahren ihren ersten Bratschenunterricht, zwei Jahre später begann sie mit dem Klavierspiel. An ihre Ausbildung bei Ulrich Koch an der Musikhochschule Freiburg schloss sich ein kurzes, intensives Studium bei Sandor Végh am Mozarteum in Salzburg an. Eine Reihe von Wettbewerbserfolgen krönte ihre Ausbildung, darunter erste Preise beim Concours International in Genf 1982, Budapest 1984 und beim Wettbewerb „Maurice Vieux" in Paris 1983. Dort erhielt sie als Preis eine Bratsche des zeitgenössischen Geigenbauers Etienne Vatelot, auf der sie seitdem spielt. Von 1987 bis 2000 konzertierte sie regelmäßig mit David Shallon, dem verstorbenen Vater ihrer Söhne Yuval und Jonathan, u. a. in Düsseldorf, Jerusalem und Luxemburg. Professuren hatte Tabea Zimmermann bereits an der Musikhochschule Saarbrücken und an der Frankfurter Hochschule für Musik inne; seit Oktober 2002 ist sie Professorin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Sie ist mit dem amerikanischen Dirigenten Steven Sloane verheiratet. Ihre gemeinsame Tochter Maya wurde im September 2003 geboren. 

http://www.tabeazimmermann.de/
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