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Peter Gülke Zurück
Der Dirigent und Musikwissenschftler Peter Gülke wurde 1934 in Weimar geboren, studierte Violoncello, Musikwissenschaft, Germanistik, Romanistik und Philosophie an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar und an den Universitäten Jena und Leipzig, Dr.phil. Leipzig 1958, Dr. phil. habil. Berlin (Technische Universität) 1985. Während des Studiums und danach zahlreiche Konzerte mit Musik des Mittelalters und der Renaissance. Seit 1959 war er als Dirigent an verschiedenen Theatern tätig, als Chefdirigent u.a. in Stendal, Potsdam und Stralsund, seit 1976 als Kapellmeister an der Staatsoper Dresden (mit gleichzeitiger Lehrtätigkeit an der dortigen Musikhochschule – Dirigentenklasse, Leitung des Symphonieorchesters), seit 1981 als Generalmusikdirektor in Weimar. Im Jahre 1983 verließ er die damalige DDR, war von 1986 bis 1996 Generalmusikdirektor der Stadt Wuppertal und leitete danach bis 2000 die Dirigentenklasse an der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg. Seit 1992 arbeitet er im Dirigentenforum des Deutschen Musikrates mit, seit 1996 als Vorsitzender des Hauptausschusses, und leitete zahlreiche Dirigentenkurse in Deutschland, Österreich, Finnland, Frankreich und England.
 Als Gast leitete er Opernaufführungen u.a. in Berlin, Hamburg, Wien, Paris, Düsseldorf, Köln, München, Rom, Turin, Kassel („Ring“), Graz („Ring“) und Frankfurt und dirigierte Konzerte in fast allen europäischen Ländern, in Japan und in den USA, u.a. mit dem Deutschen Symphonieorchester Berlin, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, mit fast allen deutschen Rundfunk-Symphonieorchestern, dem Residenzorchester Den Haag, dem Orchester der Tonhalle Zürich, dem NHK-Orchester Tokyo, dem Detroit Symphony Orchestra, den Wiener Symphonikern (daselbst regelmäßig innerhalb der Konzertreihe „Musik zum Kennenlernen“) und dem ensemble recherche Freiburg. Einspielungen auf Schallplatte bzw. CD umfassen u.a. die Sinfonischen Fragmente von Schubert, die er auch wissenschaftlich und editorisch erschloß, Werke von Schönberg, Berg und Webern (mit dem Kammerorchester der Jungen Deutschen Philharmonie), darüber hinaus u.a. Werke von Beethoven, Britten, Baird, Benda, Carl Eberwein, Glasunow, Haydn, Kirchner, Leyendecker, Ravel, Schumann, Tscherepnin, Schreker, Zemlinsky und Komponisten aus dem Weimarer Umkreis Goethes. Er dirigierte etliche Uraufführungen und hat einige vergessene Werke neu in die
Öffentlichkeit gebracht, u.a. Zemlinskys Sinfonische Dichtung „Die Seejungfrau“.
Musikwissenschaftlich arbeitete Gülke über Musik des Mittelalters und der Renaissance, über Theorie der musikalischen Interpretation und Aufführungspraxis, Bach, Ästhetik der französischen Aufklärung, Mozart, Beethoven, Schubert, Schumann, Brahms, Bruckner, Debussy, Janácek, Schöenberg, Berg, Lutoslawski, Petterson u. a.. Die letzten Veröffentlichungen umfassen Bücher über Mozarts letzte Sinfonien (1998), Beethoven (2000), eine Aufsatzsammlung („Die Sprache der Musik. Von Bach bis Holliger“), ein Buch über Musik des 15. Jahrhunderts (2003) und „Auftakte – Nachspiele. Studien zur musikalischen Interpretation“ (2006); sein Schubert-Buch erschien kürzlich in dritter Auflage.
Peter Gülke ist seit 1995 Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste, seit 1997 der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, seit 2005 Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. 1995 erhielt er den Edison-Schallplattenpreis für die Gesamtaufnahme von Schrekers „Irrelohe“ und den Sigmund Freud-Preis der Deutschen Akademie für Sprache von Schrekers „Irrelohe“ und den Sigmund Freud-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, 1996 den Von-der-Heydt-Preis der Stadt Wuppertal, 1998 den Karl Vossler-Preis der Bayerischen Akademie der Künste. Im Jahre 2003 ernannte ihn die Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar zum Ehrensenator, 2006 zum Dr h . c.; darüber hinaus Dr. h. c. der Universität Bern (2004) und der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden 2007. 
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