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Céline Rudolph Zurück
Als die Vokal-Entdeckung der letzten Jahre wird die Stimmkünstlerin Céline Rudolph (*1969, Berlin) von der Presse bereinstimmend gefeiert. Die Sängerin, Improvisatorin und Komponistin überrascht durch ihre frische, ausdrucksstarke Stimme, die sich scheinbar mühelos an den Klippen der Vokalkunst vorbeiwindet. Unglaublich leicht verwischt sie Grenzen von brasilianischen Klängen zu den Scats des Jazz, von emotionalem Feeling bis zu freien Linien. Sie ist Meisterin im Erzeugen von Stimmungen, ihre Ausstrahlung auf natürliche Weise magisch. Groove, Brasil, Ethno, aber auch filigrane Klangpoesie und aufregende Improvisationen: Ein Spiel mit dem poetischen Augenblick, der eingefangen, angemalt und freigesetzt wird. 

Geboren und aufgewachsen in Berlin, prägt Musik sie bereits in der Kindheit. Im Alter von zwölf Jahren schreibt sie Chansons, inspiriert von der Mutter, einer Französin. Der Vater führt sie an afroamerikanische und brasilianische Musik heran. In der Plattensammlung der Eltern entdeckt Céline die portugiesische Sprache als Stilelement. Kurzum: Mehrgleisigkeit war von Anfang an programmiert. Zunächst studiert sie Rhetorik und Philosophie, doch die Musik ist stärker, und so nimmt sie das Studium für Jazzgesang und -komposition an der Hochschule der Künste Berlin bei David Friedman, Jerry Granelli, Kirk Nurock und Catherine Gayer auf. 
1990 gründet Céline Rudolph ihre erste Band, „out of print“, mit der sie zwei CDs bei Nabel Records veröffentlicht, das 1. Leipziger Jazznachwuchsfestival gewinnt und auf Tourneen weite Teile Afrikas und des Balkans bereist. Zahlreiche Festivalauftritte, Rundfunk-, Fernseh- und CD-Produktionen machen sie bekannt und bringen sie in den folgenden Jahren mit internationalen Musikergrößen wie Bob Moses, Anthony Cox, Marc Ducret (auf ihrer CD „Segredo“ zu hören) und Gary Peacock (CD „berlin, 1999“) zusammen. 1995 taucht sie in die afrikanische Musik ein und verbringt einen Studienaufenthalt bei dem Perkussionisten Famoudou Konaté in Westafrika. 

Ende der 90er zieht sie nach Köln, ist Gast in zahlreichen kreativen Formationen der Szene und gewinnt 2001 den Wettbewerb der Szene Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Leverkusener Jazztage mit MOSAÏQ und mit ihrer Band „Fábula“ den Wettbewerb „JazzArt – Musik des 21. Jahrhunderts“, ausgewählt von der internationalen Jury Django Bates, Nils Petter Molvaer und Huub van de Riel. „Fábula“ ist die Formation, bei der sie intensiv an eigenen musikalischen Formen arbeitet. Wichtiger künstlerischer Partner ist hier der Kölner Pianist Juergen Friedrich. Ihre Leidenschaft für Stimmimprovisation teilt sie in rein vokalen Begegnungen mit Lauren Newton, Gabriele Hasler, Bobby Mc Ferrin und der Gruppe MOSAÏQ um die Sänger Daniel Mattar und Britta-Ann Flechsenhar und Michael Schiefel. 
Auftritte mit Lee Konitz, Bobby Mc Ferrin oder David Friedman stehen neben Crossover Projekten wie Peter Fuldas Bearbeitung von Arnold Schönbergs „Pierrot Lunaire“, „Barock meets Jazz“ mit dem französischen Countertenor Gérard Lesne für den Bayrischen Rundfunk, sowie der CD-Produktion von Moritz Eggerts Komposition „wide unclasp“ mit u.a. Gerry Hemingway - Céline Rudolph führt Dialoge in allen Bereichen zwischen U und E. 

Seit 2003 leitet Céline Rudolph als Professorin die Jazzgesangsabteilung der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. 
2004 werden ihre Kompositionen bei der „Köln Triennale“ vom „Cologne Contemporary Jazz Orchestra“ mit Céline Rudolph als Solistin aufgeführt. Die Arrangeure Florian Ross, Christina Fuchs und Marko Lackner schreiben ihre Musik aus Anlaß dieser Musikfestspiele für Big Band um. 2005 wird sie vom Bayrischen Rundfunk zu einem Projekt mit dem Barockinterpreten Gérard Lesne eingeladen. 
2006 arbeitet sie mit dem Trompeter Dusko Goykovich auf dessen CD „Samba Tzigane“, mit André Nendza’s A-Tronic und bereitet ein neues Projekt vor, zu dem das Goethe Institut Lissabon sie als musikalische Leiterin einlädt: „Lisboa-Maputo-Berlin“. Céline Rudolph taucht dazu regelmäßig als „Goethe artist in residence“ in die in Lissabon ansässige portugiesischsprachige afrikanische Musikszene ein, um in den folgenden Monaten im Quintett mit Ruben Alves, João Gomes, Gogue und Chico Fernandes und weiteren Gastmusikern an einem Soundmix der verschiedenen Kulturen zu arbeiten. Im gleichen Jahr schließt sie ihr neues Album „Brazaventure“ ab: Gemeinsam mit dem Produzenten Rodolfo Stroeter (produzierte u.a. Gilberto Gils „Oslodum“ für das Label Pau Brasil) und hochkarätigen MusikerInnen wie Marcos Suzano, Toninho Ferragutti, Paulo Bellinati, Mônica Salmaso und Sérgio Santos geht sie in São Paulo ins Studio. Die brasilianische CD-Premiere wird mit großem Erfolg in São Paulos „SESC Pompéia“ mit der renommierten Band „Pau Brasil“ gefeiert („Copa da Cultura“). 

2007 wird das Album „Brazaventure“ bei Enja in Europa und Asien veröffentlicht. Anschließend geht die Band in der Originalbesetzung auf Tournee. Im Herbst folgt Céline Rudolph einer erneuten Einladung zu einem Konzert mit „Pau Brasil“ ins „Memorial das Americas Latinas“ in São Paulo („Raizes Culturais“). Das Projekt „Lisboa-Maputo-Berlin“ feiert im „Centro Cultural de Belem“ in Lissabon, in Maputo/ Mosambik und 2008 im „Theater Hebbel am Ufer“ Berlin mit großem Erfolg Premiere (Gäste: Julia Hülsmann, Aly Keita, Stewart Sukuma, Rüdiger Krause). 
2007/2008 entstehen die Aufnahmen zu ihrer nächsten CD mit Naná Vasconcelos, Rodolfo Stroeter, Ricardo Mosca, Toninho Ferragutti, Diego Figueiredo, Marlui Miranda, Paulo Bellinati, Rüdiger Krause, Till Brönner und dem São Paulo Streichorchester. 
2008 Zusammenarbeit mit Till Brönner: Text und Gesang für einen Chanson zu Brönners Soundtrack zu „Zwischen heute und morgen“, Kinofilm von Fred Breinersdorfer (2009) Projekt 50ys Bossa Nova im A-Trane Berlin (Gäste u.a. Pedro Tagliani, Till Brönner) 
2009 stellt Céline Rudolph auf einer Tournee durch Deutschland, Österreich und den Niederlanden die neue CD „Metamorflores“ vor. Premiere des TV-Dokumentarfilms „Lisboa-Maputo-Berlin“ am 3.Juli 2009 in Lissabon. Konzerte mit dem Pariser Michelangelo Pagnano Trio in Deutschland. 
2010 Brasilientournee mit Helio Alves, Rodolfo Stroeter, Ricardo Mosca. Studioaufnahmen zum neuen Album (2011) mit der Musik von Henri Salvador. Verleihung des ECHO JAZZ „Beste Sängerin national“ für „Metamorflores“. Präsentation “Songs” im A-Trane Berlin. Neue Songs zwischen Pop, French und Jazz. 
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