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Igor Kamenz Zurück
Der Pianist und Dirigent Igor Kamenz wurde 1968 im russischen Chabarowsk (Ferner Osten) geboren. 1974 begann er sein Dirigierstudium an der Jugendmusikschule Nowosibirsk bei Arnold Katz sowie sein Studium am Konservatorium von Nowosibirsk in Violine bei Sachar Bron und in Klavier bei Mary Lebensohn. 1975 gab er sein Debüt als Dirigent der Nowosibirsker Philharmonie mit Haydns 94. Symphonie „Mit dem Paukenschlag“, zwischen 1976 und 1978 folgte eine Reihe von Auftritten als Pianist, Solist und vor allem als Dirigent. 1977 trat Kamenz als Dirigent des Bolschoi Orchesters erstmals im Kreml auf, sein Auftritt mit dem Russischen Allunion Rundfunk- und Fernsehorchester mit Werken von Mozart und Johann Strauß wurde im gesamten sowjetischen Fernsehen übertragen. 1978 dirigierte Kamenz im Kreml vor Leonid Breschnew Werke von Schostakowitsch.

Igor Kamenz ist langjähriger Schüler von Vitaly Margulis und Sergiu Celibidache. Er errang bei internationalen Klavierwettbewerben 18 erste Preise, u.a. 1985 „Claude Kahn“ (Frankreich), 1987 Zaragoza „Pilar Bayona“ (Spanien), 1988 Cincinnati „AMSA“ (USA), 1989 Valencia „José Iturbi“ (Spanien), 1989 Vercelli „Viotti“ (Italien), 1991 Bonn „Deutscher Musikrat“. Der Künstler pflegt ein weitgespanntes Repertoire von Bach bis hin zu Cage, wobei eine besondere Vorliebe dem Klavierwerk Bachs, Mozarts, Beethovens, Schuberts, der Virtuosenliteratur des 19. Jahrhunderts, der Musik des fin de siècle sowie der russischen Spätromantik gilt. In den letzten Jahren konzentriert sich Kamenz beinahe ausschließlich auf das Klavier. Seine Recitals bzw. Solistenauftritte beim Schleswig-Holstein-Musikfestival, im Münchner Herkulessaal und Gasteig, in der Hamburger Musikhalle, im Kennedy-Center in Washington, in der Salle Gaveau in Paris, in der Tonhalle Zürich, in der Glocke Bremen, im Berliner Konzerthaus, in der Liederhalle Stuttgart, in der Bonner Beethovenhalle, in der Frankfurter Alten Oper waren Triumphe. Im Jahr 2000 gab Kamenz sein Debüt in der Birmingham Symphony Hall vor 2500 Menschen und am Salzburger Mozarteum.

Weitere Höhepunkte in den letzten Jahren waren u.a. 2003 seine Interpretation des 2. Klavierkonzertes op. 44 von Tschaikowski mit dem Radiosymphonieorchester Saarbrücken unter Stanislaw Skrowaczewski, ein Klavierabend 2003 bei den „Internationalen Musikfestspielen Saar“, wo er kurzfristig für Grigory Sokolov einsprang, ein euphorisches gefeiertes Recital, mit dem er das renommierte Busoni-Festival 2004 beschloss, und verschiedene Tourneen durch Asien u.a. mit dem China National Symphony Orchestra im Konzerthaus Bejing. 2008/09 gastiert Kamenz in In- und Ausland sowohl mit Recitals, als Kammermusiker sowie als Solist u.a. mit Rachmaninows 3. Klavierkonzert op. 30, ferner als Pädagoge bei Meisterkursen.

Von Kamenz liegen zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen in Form von Studioproduktionen und Konzertmitschnitten vor, ein Fernsehporträt Virtuose und Tiefengestalter beim italienischen Sender RAI und eine Reihe von CD-Einspielungen u.a. mit Werken von Liszt, Rachmaninow und Tausig (Ars musici 1263-2), mit Werken von Liszt (Ars musici 1319-2) sowie 2007 mit Beethoven-Sonaten beim Münchner Label Oehmsclassics (OC 587), darunter „Mondschein-Sonate“ und „Appassionata“. Attila Csampai schwärmte über die Beethoven-Aufnahmen in FonoForum: „... eines der ganz seltenen Exemplare eines reinen Gefühlsmusikers, eines Pianisten, der nur seiner inneren Stimme folgt ... er entdeckt en passant ganz unerhörte Dinge“. Axel Brüggemann schrieb in Crescendo: „Ein Muss! Wenn es so etwas wie Räume gibt, die in der Musik entstehen, dann ist Igor Kamenz ein Architekt dieser Welt.“ Christiane Tewinkel resümierte in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung im Dezember 2007: „In Erinnerung wird vor allem die Tiefe bleiben, die Kamenz erzeugt. ... ein Atlas am Klavier, der alle Schmerzensklänge auf sich nimmt.“, und Helmut Mauró schwärmte in der Süddeutschen Zeitung im Oktober 2007 über diese Einspielung vom „Wunderpianisten“ und „Genie“ und führte aus: „Vier bedeutende Beethoven-Sonaten ... erlebt man hier nicht in irgendeiner Interpretation, sondern in einer Verinnerlichung, gepaart mit hochtechnischer Selbstverständlichkeit, beinahe Beiläufigkeit, wie man sie am ehesten noch bei Sokolov finden würde.“

2008 erschien Kamenz´ CD-Einspielung von Schumanns Klavierquintett op. 44 mit dem delian::quartett (Oehmsclassics OC 711), im Juli 2009 erschien seine 2008 beim Bayerischen Rundfunk in München produzierte Aufnahme von Tschaikowskis 18 Klavierstücken op. 72 bei Oehmsclassics.

Igor Kamenz, „zutiefst romantisches Genie“ (Attila Csampai, Stereoplay) und „Titan des Klaviers“ (International Piano), erobert die Auditorien nicht allein mit „feinster Nuancierung“ und „fast unbegreiflicher Virtuosität“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung): Er pflegt vielmehr durch deren Verbindung mit „unglaublicher Schönheit“ und „extraterrestrischer Musikalität“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) einen Personalstil, der Virtuosität nicht zum funkelnden Selbstzweck erhebt, sondern als Medium einer Musizierkultur dient, die stets die „Botschaft“ des Werkes sucht.

http://www.igor-kamenz.com
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