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Karan Armstrong Zurück
KS Karan Armstrong studierte Anfang der sechziger Jahre bei Lotte Lehmann, dem Dirigenten Fritz Zweig und seiner Frau Tilly de Garmo an der Music Academy of the West in Santa Barbara. Sie debütierte 1965 als Musetta in Puccinis La Bohème an der San Francisco Opera und kurz darauf auch an der New Yorker Met. Ihr Repertoire baute sie sich an der New York City Opera auf, sowie in Houston, Dallas, San Diego, Cincinnati, und Los Angeles, etc.

1974 gab sie ihr Europadebüt an der Opéra du Rhin in Strasbourg als Micaela in Bizets Carmen. Einen sensationellen Erfolg erzielte sie im Jahr darauf als Salome am gleichen Haus. Es schlossen sich zahlreiche Engagements in ganz Europa an, von der Opéra de Paris über Covent Garden bis zur Deutschen Oper Berlin und der Wiener Staatsoper. Bei den Bayreuther Festspielen 1979 sang sie die Elsa im Lohengrin in der Inszenierung ihres späteren Ehemannes Götz Friedrich.

Karan Armstrong gilt als „Primadonna der Moderne.“ Sie hat vielen Uraufführungen bedeutender Komponisten in den großen Opernzentren der Welt zum Erfolg verholfen – von Berios Un re in ascolto (Salzburger Festspiele 1984), über Sinopolis Lou Salomé (München 1981), von Einems Jesu Hochzeit (Wien, 1980), bis zu York Höllers Der Meister und Margarita (Paris, 1989). Gleichzeitig eroberte sich Karan Armstrong mit ihrer sängerischen und darstellerischen Intensitätdas gesamte lyrische und jugendlich-dramatische Sopranfach (Tosca, Sieglinde, Butterfly, Mimì, Traviata, Mélisande).

Unvergessen ist ihr Einsatz für die Schlüsselwerke des frühen 20. Jahrhunderts. Ihre Verkörperungen der großen Frauengestalten in Bergs Lulu und Wozzeck, in Korngolds Die Tote Stadt, Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk, Janaceks Katia Kabanova und Die Sache Makropoulos setzten weltweit Maßstäbe und trugen dazu bei, diese Werke in den Spielplänen der großen Opernhäuser zu verankern.

Im Verlauf ihrer über vierzigjährigen Karriere hat Karan Armstrong ihr Partienspektrum sowohl ins hochdramatische (Färberin, Fidelio-Leonore, Brünnhilde, Ortrud, Kundry) wie ins Charakterfach erweitert (Klytämnestra in Elektra, Begbick in Mahagonny, Küsterin in Jenufa).

Karan Armstrong ist Trägerin des Bundesverdienstkreuzes und wurde 1985 zur Baden-Württembergischen Kammersängerin ernannt, 1994 erhielt sie den gleichen Titel vom Land Berlin. Karan Armstrong gibt neben ihrer Bühnentätigkeit weltweit Meisterklassen für junge Sänger und hat mit ihrer Produktion von La Traviata am Volkstheater Rostock 2009 auch erstmals erfolgreich Regie geführt.

Neben zahlreichen Aufnahmen auf CD ist Karan Armstrongs künstlerisches Schaffen auch in Verfilmungen von Verdis Falstaff, Richard Strauss’ Salome, Schönbergs Erwartung, Korngolds Die tote Stadt, und Poulencs La voix humaine dokumentiert.
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